Die aktuelle Single von Harris & Ford schlug ein wie eine Bombe. “Freitag, Samstag” hat schon längst die 1 Mio Marke bei Youtube geknackt – Tendenz steigend. Wir haben den Beiden 6 Fragen zum aktuellen Song und ihrer Arbeit als Produzenten gestellt.

1. Eure Single ist ja eingeschlagen wie eine Bombe. Seid ihr überrascht?
Als wir an dem Song gearbeitet haben, merkten wir das der Song Hit-Potential hat. Aber einen Hit kann man nie voraussagen, da sehr viele Komponenten mitspielen müssen und vor allem bei den Leuten Anklang finden muss. Daher sind wir sehr froh darüber, dass die Leute den Song so krass feiern.

2. Wie kam es zum Cast eures Videos?
Wir hatten den Song anfangs ohne einen Rap-Part geplant. Allerdings hatten wir das Gefühl, dass bei dem Song noch das gewisse Etwas fehlt. Über unser Label sind wir dann auf Finch gekommen. Lucy hat über Finch von dem Song erfahren und sich gleich bereit erklärt im Video mitzuspielen.

3. Stellt euch vor, ihr könntet euch jemanden aussuchen mit dem ihr einen Song aufnehmt. Wer wäre das und warum?
Eine Kooperation mit Gigi d’Agostino oder Scooter wäre nice, da sie zu unseren Jugendidolen zählen. Es gibt aktuell sehr viele tolle internationale Acts im EDM Bereich mit denen uns eine Zusammenarbeit reizen würde. Mal sehen was die Zeit bringt. Wir haben jedenfalls große Ziele für die nächsten Jahre.

4. Was sind Eure wichtigsten Tools beim Produzieren von neuen Songs?
Wir produzieren seit Anfang an unsere Songs auf Logic Pro. Wir haben immer wieder andere Plattformen wie Cubase oder Ableton ausprobiert. Aber wenn man sich mal an eine Plattform gewöhnt hat bleibt man bei dieser.
Wir lieben es immer wieder unterschiedliche und neue Plug-Ins einzusetzen. Aber zu den wichtigsten Tools zählen Sylenth, Spire, Serum, Kontakt, Farbfilter Pro-Q3, Cytomic The Glue oder Melodyne.

5. Wie seid ihr zum Produzieren gekommen? Gab es einen bestimmten Schlüsselmoment in eurer Jugend oder sogar Vorbilder?
Patrick: Ich hab bereits mit 13 Jahren begonnen Musik zu produzieren und habe mich intensiv mit Musiktheorie und Komposition beschäftigt. Ich hab anfangs sehr viele unterschiedliche Musikrichtungen produziert. Da ich immer das Ziel hatte, diese Leidenschaft beruflich auszuüben absolvierte ich nach meinem Schulabschluss an der SAE Wien ein Bachelorstudium in Audio Engineering.
In der Zeit während meines Studiums begann die Zusammenarbeit mit Kevin. Wir kannten uns bereits seit unserer Kindheit.
Kevin: Wir waren in derselben Clique und daher an den Wochenenden immer zusammen mit unseren Freunden feiern. Nach ein paar Gläsern kamen wir denn auf Idee zusammen Songs zu schreiben und zu produzieren, zu denen die Leute feiern können. Erst dann hat sich daraus ein DJ-Team entwickelt.

6. Worauf dürfen wir uns bei euch im Jahr 2019 noch freuen?
Wenn wir gerade nicht auf Tour sind, verbringen wir die meiste Zeit im Studio. Es wird also auf jeden Fall noch auf einige Veröffentlichungen hinauslaufen. Auch arbeiten wir zur Zeit an ein paar sehr interessanten Kooperationen. Sofern alles nach Plan läuft werden wir im Herbst unser erstes Album veröffentlichen. Darauf freuen wir uns schon sehr.